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Informationsbrief Nr. 2/2002Herausgeber: Verantwortungsbewußte Chlorchemie e.V.Verantwortlich: Dr. H. Dillenburg, Dipl.-Ing. M. HuterPostfach 101123, 47476 Rheinberg Bank: Volksbank Niederrhein e. G. - BLZ.: 35461106 - Konto Nr.: 201884012 |
Wir wollen dieses Jubiläum feiern am
Donnerstag, 6. Juni 2002, 18.00 UhrAls Gastredner ist eingeladen Dirk Maxeiner. Er wird aus einigen seiner Werke lesen: „Öko-Optimismus“, Lexikon der Öko-Irrtümer“, „Das Mephisto-Prinzip“ ... Bitte merken sie sich den Termin vor und bringen Sie viele Gäste mit.
im Clubhaus Rheinberg.
2. VbCc-Mitglieder für saubere Umwelt
Am
23.2.2002 war es wieder so weit. Die Bürgermeisterin von Rheinberg
hatte gerufen, und alle, alle kamen. Alle? Nein, nicht alle, denn das Wetter
war an diesem Samstag kalt und regnerisch, so dass zu der Aktion „Sauberes
Rheinberg“ – eine Aktion, die mittlerweile eine mehrjährige Tradition
hat – die Beteiligung insgesamt geringer war als im Vorjahr. Es kamen aber
wieder die „Aktivisten“ des VbCc. Die „Aktivisten“ sind diejenigen Mitglieder
des mehr als 300 Mitglieder zählenden Vereins, die bei den Aktionen
des VbCc an vorderster Front wirken. Wenn demonstriert wird, wenn mit Politikern
diskutiert wird, wenn Umweltschutz tätig betrieben wird, wenn ...
Mehr als zwei Stunden wurden wieder Papier, Flaschen, Dosen und andere
Abfälle auf öffentlichen Straßen und Plätzen gesammelt.
Die 200 Paar Handschuhe aus PVC, die auch dieses Mal wieder von SolVin
gespendet worden waren, leisteten dabei nicht nur dem VbCc, sondern auch
allen anderen Teilnehmern unverzichtbare Dienste. Bemerkenswert war, dass
sich an der Aktion des VbCc wieder einzelne Jugendliche beteiligten und
sogar nicht nur der Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Nach getaner Arbeit
gab es Kaffee und Würstchen. Sicherlich ein Beitrag zur Motivation,
auch im nächsten Jahr wieder Umweltschutz „vor Ort“ zu praktizieren.
3. VbCc-Mitglieder vor Ort
Am 7. März 2002 besuchte der VbCc die Firma Weck-Glaswerke in
Bonn. Diese Glashütte ist ein großer Verbraucher von Soda, einem
Produkt der Chlorchemie. Für die VbCc-Mitglieder war es ein besonderes
Erlebnis, die weitgehend automatisierte Fabrikation von Glas zu erleben,
ausgehend von Soda und den anderen Rohstoffen bis hin zu den vermarktungsfähigen
Endprodukten.
Jedem bekannt sind die berühmten „Weck-Einmachgläser“. Neben
Verpackungsgläsern spielen heute auch technische Produkte wie z. B.
Glasbausteine eine zunehmende Rolle. Die vielen Fragen der Besucher zeigten
das große Interesse an der Welt des Glases.
4. Erfolg für PVC
Im Nachgang zur Aufhebung des PVC-Verbots in Hessen (siehe VbCc-Info
Nr. 1/2002) hat die Stadt Kassel ihr kommunales PVC-Verbot ebenfalls aufgehoben.
Auch aus Chemnitz wird inzwischen Gutes berichtet: der PVC-Verbotsantrag
wurde zurückgewiesen. Hierfür hatte sich auch der VbCc eingesetzt.
5. Gefangen in der „PVC-Freiheit“
Fehlgeleitet durch irreführende Informationen gibt es immer noch
Unternehmen, die mit dem Slogan „PVC-frei“ glauben, mehr Umsatz erzielen
zu können. Derzeit sind es die Unternehmen aus dem Sportartikelbereich
wie Nike und Sport-Scheck. Viele Personen, Verbände und Vereine –so
auch der VbCc – haben sich bereits eingeschaltet und den Dialog angeboten.
Bisher ohne Erfolg.
Wir sind sicher, dass die VbCc-Mitglieder Wert darauf legen, PVC-Produkte
einzukaufen, weil deren gutes Kosten-Nutzenverhältnis und herausragende
Ökoeffizienz bekannt sind.
6. PVC-Recycling: Neue Anlage in Italien
Die PVC-Branche ist eine Freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen,
um künftig gebrauchte PVC-Produkte zunehmend zu verwerten. Vier Unternehmen
haben die Gesellschaft VINYLOOP SpA in Ferrara/Italien gegründet,
wo soeben die erste Anlage nach dem Solvay-Verfahren „VINYLOOP®“ in
Betrieb ging. Die Anlage hat ca. 10 kt Jahreskapazität und wird zunächst
vor allem Altkabel verarbeiten. Weitere VINYLOOP-Anlagen sind in Diskussion
– u. a. für Altfußböden.
7. Weltbevölkerung leidet unter Trinkwassermangel: die Chlorchemie
hilft
Im Dezember 2001 fand in Bonn die Konferenz zur Nachhaltigen Entwicklung
statt (WSSD World Summit on Sustainable Development). 118 Nationen diskutierten
dabei im Wesentlichen über die Frage einer ausreichenden Versorgung
der Weltbevölkerung mit sauberem Trinkwasser. Bis 2015 soll die Zahl
der Menschen halbiert werden, die bis heute noch nicht über ordentliches
Trinkwasser verfügen.
Die Chlor- und PVC-Branche beteiligte sich an der Konferenz und konnte
unwidersprochen klarmachen, dass für eine sichere Wasseraufbereitung
Chlor notwendig ist, und dass für den sicheren Transport des so gereinigten
Wassers PVC-Rohre am besten geeignet sind. Inwieweit die diesbezüglich
eingeleiteten Schritte wirksam sein werden, soll beim nächsten Gipfel
in Johannesburg (September 2002) besprochen werden.
8. „3-Liter-Haus“ dank PVC
Wir
sind uns alle einig: Erdöl muss gespart werden. Beim Auto sind die
Verbräuche von früher mehr als 10 l/100 km inzwischen auf ca.
3 l/100 km gefallen. Die Hersteller solcher Automobile können stolz
auf die Entwicklung dieser „3-Liter-Autos“ sein. Auch bei der Hausheizung
sind die Sparbemühungen beachtlich. Sind in Altbauten noch jährliche
Heizölverbräuche bis zu 30 l/m2 üblich gewesen, so hat die
LUWOGE – das Wohnungsbauunternehmen der BASF – diese Verbräuche um
den Faktor 10 reduziert: das „3-Liter-Haus“ ist Stand der modernen Bautechnik.
Ein wichtiger Baustein dieser 3-Liter-Häuser sind hochwärmedämmende
Fenster, hergestellt aus PVC-Profilen. Diese zukunftsweisenden Bautechniken
werden von der Politik und den Medien beachtet. Bundeskanzler Schröder
(SPD, links im Bild) und der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
Beck (SPD, rechts) begeisterten sich auf einer Fachausstellung zusammen
mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der BASF, Strube.
Sie sind auf dem zweiten Niveau der VbCc Seiten.
Hergesteld: 30. April 2002.
Letzte Änderung: 28. Juli 2002.

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