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Am Montag, 28.12.98, um 7.00 Uhr wurde in Kamp-Lintfort ein neuer OBI-Baumarkt eröffnet.
Die VbCc-gruppe Rheinberg nahm dies zu Anlaß, Flugblätter zu verteilen, die gegen die Anti-PVC-Politik von OBI protestierten.
Gegen 10.00 Uhr kam der regionale Vertriebs-Geschäftsführer Nord-West und fragte nach den Hintergründen, Er bezeichnete das Ganze als "Mißverständnis", OBI sei gesprächsbereit... Aber das hätte die PVC-Branche seit einem halben Jahr erfolglos angestrebt... Die VbCc-gruppe hat erneut für ein Gespräch PVC-Branche/OBI gefragt. Herr Botschen, Umweltbeauftragten der OBI-Gruppe, möge Ort und Zeitpunkt vorschlagen.
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Verein informiert Kunden und appelliert an 0BI-Management.
Kamp-Lintfort/Rheinberg, 28.12.1998: - Am Montag, dem 28. Dezember eröffnete OBI im neuen Gewerbegebiet Kamp-Lintfort einen Baumarkt. Das Unternehmen wirbt deutschlandweit mit dem Anspruch "PVC-frei", d. h. daß OBI keine Produkte aus dem Kunststoff PVC anbieten will.
Das brachte den Rheinberger "Verein verantwortungsbewußte Chlorchemie" (VbCc) auf den Plan. Seine Mitglieder sehen im PVC-Boykott eine Verunglimpfung des Produktes und der Firmen, die es herstellen und verarbeiten. Sie klärten die Bürger über die Sinnlosigkeit einer solchen Marktstrategie auf. PVC sei nicht nur ein technisch bewährtes Baumaterial, zum Beispiel für Fenster, Rohre und Bodenbeläge, sondern darüber hinaus auch preisgünstiger als andere Werkstoffe. Das habe eine Studie der schweizerischen Prognos AG im Anfrag der hessischen Landesregierung ergeben. Sie fand auch heraus, daß bei einem Verzicht auf PVC der deutschen Volkswirtschaft mehr als 6,6 Milliarden Mark entgingen,
"PVC", so der VbCc-Vorsitzende Helmut Dillenburg, "ist zu alledem auch noch ein umweltverträgliches Material, wie zahlreiche weltweit durchgeführte Untersuchungen belegen. Selbst der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat in seinem Gutachten für die deutsche Bundesregierung gesagt, daß ein PVC-Verbot nicht gerechtfertigt ist."Bereits seit einem halben Jahr bemühen sich Untenehmen, Gewerkschaften, Betriebsräte und Verbände der PVC-Branche um ein Sachgespräch mit den OBI-Managern, um sie davon zu überzeugen, daß ein solches Vorgehen sachlich nicht haltbar ist. Bisher vergeblich. "Durch eine solche Verkaufspolitik, wie sie OBI praktiziert, werden gerade hier am linken Niederrhein unnötigerweise Arbeitsplätze gefährdet", sagt Dillenburg. In Rheinberg wird PVC aus dem heimischen Rohstoff Salz hergestellt. Dillenburg hoft daß OBI endlich bereit ist, unvoreingenommen mit der PVC-Branche zu sprechen.
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Sie sind auf dem ersten Niveau der Chlorophilen Antword Seiten.
Hergesteld: 10. Januar 1999.
Letzte Änderung: 8. September 1998.

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